E-Mail ist der Dinosaurier der digitalen Kommunikation – und trotz Teams oder Slack immer noch das Einfallstor Nummer eins für Datenverlust. Ob ein falscher Empfänger im „Cc“, ein unbedachtes „Reply All“ oder der gut gemeinte Versand einer Excel-Liste an die private Adresse, um am Wochenende weiterzuarbeiten: Sobald eine E-Mail deinen Tenant verlässt, verlierst du die Kontrolle.
Jetzt gehen wir in die Praxis. Exchange Online ist oft der erste Workload, den Unternehmen absichern, denn hier ist der ROI (Return on Invest) für die Sicherheit am schnellsten sichtbar.
Doch Vorsicht: Exchange DLP bedeutet nicht zwangsläufig „Blockieren„. In der modernen Welt ist DLP oft ein Enabler. Statt den Versand sensibler Daten zu verbieten, können wir ihn mittels Office 365 Message Encryption (OME) automatisch absichern. So wird aus einem Sicherheitsrisiko ein geschützter Geschäftsprozess.
In diesem Guide bauen wir gemeinsam vier praxisnahe Szenarien, die aufeinander aufbauen:
- Die „Notbremse“: Blockieren von hochsensiblen Daten an externe Empfänger.
- Der „Sicherheitsgurt“: Automatische Verschlüsselung, wenn Vertrauliches versendet wird.
- Die „Interne Firewall“: Verhindern, dass Daten zwischen Abteilungen fließen.
- Der „Kontrollraum“: Kontrollinstanz (Manager Approval) für komplexere Themen.


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